PORSCHE BEANTRAGT STÜTZE – UM IN LE MANS AUDI ZU SCHLAGEN…


Waren das noch Zeiten, als die Porsche AG nicht nur von fähigen, sondern auch moralisch gefestigten Managern geleitet wurde und man klar staatliche Subventionen ablehnte. „Luxus und Stütze verträgt sich nicht“ hatte der ehemalige Vorstandsvorsitzende Wendelin Wiedeking damals noch klar abgegrenzt. „Was interessiert mich das Geschwätz von gestern“ scheint dagegen die Haltung der aktuellen Führungsriege. Ein Konzern verliert Rückgrat, meine ich.


Wie anders soll man das deuten, wenn eine ohnehin im Plus agierenden Aktiengesellschaft die Steuerzahler einer ohnehin schon von allerlei Krisen gebeutelten Nation – zur Herstellung von Luxusgütern – um 100 Millionen Euro Subventionen anbettelt, auf der anderen Seite aber gut die Hälfte dieses Betrags aus dem eigenen Gesamtbudget mal eben locker macht, um bei den 24 Stunden von Le Mans anzutreten? Und gegen wen tritt man dort dann an? Gegen Konzerntochter (!) Audi!!! Bravo! DAS nenne ich Zeichen setzen.

Da kann mir jegliche Unternehmenskommunikation gestohlen bleiben, die sich um eine Darstellungsweise bemüht, in der eine solche Vorgehensweise als plausibel und kohärent verkauft werden soll. Die Absatzzahlen mögen bei Porsche positiv sein, vieles stinkt in diesem einstmals respektierten Hause allerdings immer stärker zum Himmel. Und, wie beim vielzitierten verrottenden Fisch, fängt es auch hier vom Kopfe aus an zu miefen.,,

P.S. Das Bild oben aus den Achtzigern wurde deshalb ausgewählt, weil es aus einer Zeit stammt, als die Marke noch einen international respektierten Werkseinsatz erfolgreich betrieb.

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