Von Montreal, Le Mans, Silverstone, Misano, Zolder und vielem mehr

Zwei Veranstaltungen stellten am vergangenen Wochenende alles andere in den Schatten, nämlich der durch starken Regen unterbrochene Formel 1 Grand Prix von Kanada, der aber trotzdem der zahlreichen kleinen Dramen erstaunlich geschmeidig über die Bühne ging. Auch das Ergebnis einem sinnvollen Miteinander von Fahrern, Teamchefs und Rennleitung, die alle gemeinsam für die jeweils richtigen Entscheidungen sorgten, so dass unter diesen extremen Bedingungen die Sicherheit im Vordergrund stand.

Das gleiche lässt sich leider nicht von der 79. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans sagen. Zwei äußerst brutale Unfälle rückten einmal mehr das uralte Problem bei diesem Langstrecken-Klassiker in den Mittelpunkt: Die eklatanten Unterschiede in der Geschwindigkeit der Prototypen von der Masse der Teilnehmer, den GT-Autos.

In Zeiten, wo Langstreckenrennen im Konzernauftrag wie Sprint-Läufe gefahren werden, also über weite Strecken mit vollem Angriff und Risiko, provozieren solche enorme Diskrepanzen früher oder später eine Tragödie. Was in Le Mans geschieht, ließe sich damit vergleichen, wenn am Wochenende in den Sintfluten von Montreal noch ein paar Formel 3-Rennwagen mit Neulinge am Steuer an den Start gelassen worden wären. So verrückt wäre niemand. In Le Mans ist das aber der ganz normal Wahnsinn.

Wir haben 97 Seiten für Sie, inklusive der TV-Programmübersicht fürs Wochenende. Viel Spaß bei der Lektüre.

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