Peugeot gewinnt 100. „Monte“

Bryan Bouffier und Xavier Panseri gelang bei der 100. Rallye Monte Carlo ein Überraschungssieg, nachdem die das Kunststück vollbrachten auch einer einzigen WP von P7 auf P1 vorzustossen. Danach hiess es nur noch Platz halten, um Peugeot den heißersehnten Sieg beim hundertjährigen „Monte“-Jubiläum zu sichern.


Der Peugeot 207 Super 2000 erwies sich als das ideale Auto für die eisigen Bedingungen, acht Bestzeiten in 13 WPs unterstreichen das. Stéphane Sarrazin bleib der Fahrer mit den meisten WP-Siegen (vier) und war auf dem Weg zu P3, gab aber den letzten Podestplatz vor der Zeitkontrolle im Hafen von Monaco an Peugeot-Markenkollege Guy Wilks ab, der im Gegensatz zum Franzosen die gesamte Saison bestreitet und um den Titel fährt. Peugeot hatte am Ende vier Autos in den Top 5, nur Skoda-Fahrer Freddy Loix versalzte den Franzosen mit P2 ein perfektes Ergebnis.

Bleibt noch den erneut kampfstarken Petter Solberg zu erwähnen, der – auf einen für ihn ungewohnten Peugeot 207 unterwegs – der Ex-Weltmeister mischte bis zur letzten WP vorn mit, musste aber wegen einer defekten Lichtmaschine auf der letzten WP aufgeben.

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