Gratulation an Olaf Manthey und seine Jungs!
Ein Rennwochenende, das es in sich hatte: Dominante Siegesfahrten, die Fortsetzung von Siegesserien – nicht nur von Vettel – und auch dramatische Rennentscheidungen in den letzten Runden, sowie die Freude jener, die ihren ersten Sieg auf einer weiteren Stufe der Karriereleiter feiern konnten. Da war am Wochenende einfach alles dabei.
Als am Sonntag der gelb-grüne Renner von Manthey Racing als Sieger des 24-Stunden-Rennens am Nürburgring die Ziellinie überquerte, war es bereits der fünfte Sieg für Olaf Mantheys Rennstall. Und dieser Erfolg musste besonders munden, denn man hatte damit die offiziellen Werksteams von Porsche und BMW geschlagen und auch die verkappten Werks-R8 von Audi abgehängt.
Gratulation, Olaf! Wir, die wir Racing lieben und leben wie du, verneigen uns vor dieser Leistung!
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Nicht das TV-Programm fürs Wochenende vergessen !
Das Jahr schreitet rasend voran, schon sind wir fast beim Ende der ersten Jahreshälfte 2011 und in einigen Rennserien steht die Saisonmitte kurz bevor, oder ist sogar schon erreicht, und die Titelaspiranten kristallisieren sich heraus.
Dass in der Tourenwagen-WM ein Chevrolet-Fahrer Weltmeister wird, scheint sicher. Zumindest ist derzeit nicht zu ersehen, er die bei Ray Mallock in England gebauten US-Cars in der WTCC noch schlagen soll. Rob Huff mag zwar in der Tabelle in Front liegen, aber Veteran Alain Menu darf man nie außer Acht lassen und seit Titelverteidiger Yvan Muller wieder in Tritt gekommen ist, muss man ach mit ihm wieder rechnen.
In der Rallye-WM ist Citroen in einer ähnlichen Situation, es bleibt aber spannend, wie das teaminterne Duell „Séb gegen Séb“ aus geht. Siegt erneut der erfahrene Loeb, oder behält am Ende der junge Draufgänger Ogier, wie am Wochenende in Griechenland, die Oberhand? Knapper geht es dafür bei den IndyCars zu, nachdem Milwaukee-Sieger Dario Franchitti in der Tabelle zu Will Power auf Punktegleichstand aufschloß.
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Von Montreal, Le Mans, Silverstone, Misano, Zolder und vielem mehr
Zwei Veranstaltungen stellten am vergangenen Wochenende alles andere in den Schatten, nämlich der durch starken Regen unterbrochene Formel 1 Grand Prix von Kanada, der aber trotzdem der zahlreichen kleinen Dramen erstaunlich geschmeidig über die Bühne ging. Auch das Ergebnis einem sinnvollen Miteinander von Fahrern, Teamchefs und Rennleitung, die alle gemeinsam für die jeweils richtigen Entscheidungen sorgten, so dass unter diesen extremen Bedingungen die Sicherheit im Vordergrund stand.
Das gleiche lässt sich leider nicht von der 79. Ausgabe des 24-Stunden-Rennens von Le Mans sagen. Zwei äußerst brutale Unfälle rückten einmal mehr das uralte Problem bei diesem Langstrecken-Klassiker in den Mittelpunkt: Die eklatanten Unterschiede in der Geschwindigkeit der Prototypen von der Masse der Teilnehmer, den GT-Autos.
In Zeiten, wo Langstreckenrennen im Konzernauftrag wie Sprint-Läufe gefahren werden, also über weite Strecken mit vollem Angriff und Risiko, provozieren solche enorme Diskrepanzen früher oder später eine Tragödie. Was in Le Mans geschieht, ließe sich damit vergleichen, wenn am Wochenende in den Sintfluten von Montreal noch ein paar Formel 3-Rennwagen mit Neulinge am Steuer an den Start gelassen worden wären. So verrückt wäre niemand. In Le Mans ist das aber der ganz normal Wahnsinn.
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P1Mag feiert Geburtstag mit Ausgabe 18
Ende Mai vor zwei Jahren, just am Wochenende des Grand Prix von Monaco und des 500-Meilen-Rennens von Indianapolis, spielte sich vor einem kleinen aber feinen Publikum eine kleine Revolution im Mikrokosmos der Fachberichterstattung des Motorsports. Das P1Magazin, kurz P1Mag, war geboren.
Viele, die meine Vorgeschichte mit einem gewissen Fachverlag im Jahr davor wahrgenommen hatten, waren überzeugt, dass dies eine reine Trotzreaktion sei und nicht viel mehr als ein Strohfeuer. Nun, diese Bewertungen – wie so viele andere zu meiner Person auch – wurden inzwischen Lügen gestraft.
Tatsächlich ist das erste wöchentlich veröffentlichte Motorsport-e-Paper voll im Fahrplan, zwei Drittel des Weges sind beschritten und wir haben unsere für diese ersten zwei Jahre selbst gesteckten Ziele allesamt erreicht. Und wir noch habe noch so einiges für das nächste Drittel unseres Zeitplans vor. Bislang ging es im Wesentlichen um die Entwicklung der Plattform, um Abläufe, um Sammlung von Know-How rund um hocheffiziente Produktionsabläufe.
Vieles davon ist dem Leser nicht ersichtlich, während wir im Hintergrund am Produkt und dessen Schnelligkeit arbeiten. Mal mit besseren Resultaten, mal mit weniger überzeugendem Resultat. Aber alles in allem sind die Fortschritte gewaltig. Vor zwei Jahren war die Erstellung einer Ausgabe von P1Mag noch eine kraftraubende Mammutaufgabe. Heute hat jede einzelne Ausgabe nicht nur mehr Umfang und auch inhaltlich mehr zu bieten, wir geben P1Mag seit fast einem Jahr auch in englischer Sprache heraus. Auch in dieser Hinsicht ist P1Mag weltweiter Vorreiter. Und das ist erst der Anfang.
So wie die allererste Ausgabe im Ende Mai 2009, schildert auch diese Ausgabe wieder das Geschehen zweier großer Klassiker des Automobilsports: Dem Grand Prix von Monaco und dem Indy 500. Die beiden legendären Rennen und weiterer, toller Motorsport von rund um den Globus haben wir auch diesmal für Sie recherchiert und redaktionell aufbereitet.
Viel Spaß bei der Lektüre. Und unseren Dank für die Treue.
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